Förderung der Kriminalistik in Wissenschaft, Praxis, Aus- und Weiterbildung Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik
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Artikel: Unverdientes Schattendasein der Kriminalistik in Deutschland

In der Zeitschrift 'der kriminalist' (12/2009) ist ein mehrseitiger Artikel mit Titel "Unverdientes Schattendasein der Kriminalistik in Deutschland" (S. 19-27), verfasst von DGfK-Mitglied Prof. Dr. Rolf Ackermann, erschienen.

Hier eine kurze Zusammenfassung von Vorstandsmitglied Uwe Rüffer:

Argumente, die für die Kriminalistik als Hochschuldisziplin sprechen

Ackermann diskutiert in seinem Artikel „Unverdientes Schattendasein der Kriminalistik in Deutschland“ in der Zeitschrift „Der Kriminalist“ die Argumente, die für die Kriminalistik als Hochschuldisziplin sprechen. Im Einzelnen benennt er:

  • In der Bundesrepublik Deutschland gibt es an keiner staatlichen Universität oder Hochschule die Möglichkeit einen akademischen Grad in Kriminalistik erworben werden kann
  • Es existiert einerseits eine zu beobachtende Vermischung der Wissenschaften Kriminologie und Kriminalistik. Das gilt auch für die Deutsche Hochschule der Polizei!
  • Andererseits existieren an juristischen Fachbereichen kriminalistische Institute, die jedoch nicht Kriminalistik lehren
  • Andere europäische Länder sind Deutschland weit voraus (z.B. Schweiz, Niederlande, Litauen, Russland…)
  • Höhere Qualität der Straftaten verlangt eine spezialisierte und erhöhte (interdisziplinäre) Qualität der Ausbildung
  • Kriminalistik ist nicht auf das Handlungsfeld der Polizei beschränkt. Richter, Staatsanwälte und andere am Strafprozess Beteiligte benötigen entsprechendes Know How
  • Die Öffnung interner Hochschulen für Interdisziplinäre Wissenschaften fördert auch die Weiterentwicklung der Institution Polizei

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