Förderung der Kriminalistik in Wissenschaft, Praxis, Aus- und Weiterbildung Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik
Förderung der Kriminalistik in Wissenschaft, Praxis, Aus- und WeiterbildungDeutsche Gesellschaft für Kriminalistik

Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik

Herzlich willkommen bei der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik!

Als Experten in der Kriminalistik-Fachwelt fördern wir die Kriminalistik in Wissenschaft, Praxis, Aus- und Weiterbildung. Unser Verband nimmt eine Netzwerkfunktion für Kriminalistik wahr und arbeitet mit der Unterstützung von Mitglieder, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Zu unseren Hauptaufgaben und Zielen gehören die Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen und DGfK-Jahrestagungen. Zudem arbeiten wir mit gemeinnützigen und wissenschaftlichen Einrichtungen, Behörden und Körperschaften des öffentlichen Rechts und deren Organen zusammen und Informieren die Öffentlichkeit zu allen Themen im Bereich Kriminalistik. Darüber hinaus gehört zu unserem Aufgabengebiet auch die wissenschaftlichen Zusammenarbeiten mit anderen nationalen und internationalen Gesellschaften.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über uns und wie Sie ein DGfK- Mitglied werden können. Zudem stehen Ihnen verschiedene Beiträge zur Verfügung.

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.

Ihre Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik

Aufnahmeantrag DGfK
Aufnahmeantrag 2020.docx
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                                          BREAKING NEWS

DGfK - Jahrestagung 2021 "Vernehmungen - Befragungen - Interviews"

Exklusiver Artikel von Dr. Frank Kawelovski:                                       "Dem Täter auf der (Wärme-)Spur – Eine kriminaltechnische Studie"

Abstract

Jeder Mensch, der sich an einem Handlungsort, also auch an einem Tatort eines kriminellen Deliktes bewegt, hinterlässt dort Wärmespuren. So wird zum einen Körperwärme durch Sitzen, Liegen, Gehen, Stehen oder durch das Ergreifen von Gegenständen auf Objekte übertragen. Zum anderen führt die Benutzung technischer Einrichtungen wie Waschbecken mit Warmwasserzulauf, die Benutzung von Kaffeemaschinen, Herden, Lampen, Schusswaffen, Kraftfahrzeugen oder anderen Gegenständen zu einer Erwärmung von Objekten. Solche Wärmespuren lassen sich durch Wärmebildkameras messen und dokumentieren, da erwärmte Objekte Infrarotstrahlungen abgeben, die von solchen Kameras erfasst, in Temperaturen gemessen und in Bildsignale umgesetzt werden können. Sie geben dem Betrachter einen visuellen Eindruck davon, welche Objekte an einem Ort warm oder kalt sind. Der große Vorteil von Wärmespuren liegt darin, dass sie weitgehend Auskunft über ihren Entstehungszeitpunkt geben und damit Rückschlüsse zulassen, wann sich bestimmte Handlungen am Tatort ereignet haben, und unter Umständen auch, wie viele Menschen dort agiert haben. Ihr größter Nachteil ist ihre hohe Flüchtigkeit, da sie sich je nach Umständen nur wenige Minuten bis hin zu halben Tagen nachweisen lassen. Die Arbeit mit Wärmespuren findet in der kriminalistischen Tatortarbeit noch keinerlei Anwendung und ist auch bei weitem noch nicht auserforscht. Der Verfasser hat sich in einer Reihe von Wärmespur-Experimenten, von denen einige hier vorgestellt werden sollen, bemüht, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Es könnte lohnenswert sein, sich mit dieser Spurenart in den nächsten Jahren wissenschaftlich und praktisch auseinanderzusetzen, da sie durch ihre Eigenheiten das bisherige Standardrepertoire der Tatortspuren und damit die Aufklärung von Straftaten bereichern kann. Der Verfasser erhofft sich, mit diesem Aufsatz einen Anstoß für weitere Forschung zu geben.

Dr.Kawelovski_Thermospuren_DGfK.pdf
PDF-Dokument [901.7 KB]

 

Wir danken unserem DGfK-Mitglied Dr. Kawelovski sehr herzlich für diesen äußerst interessanten und lesenswerten Artikel!

Und wer Lust auf mehr bekommen hat, dem ist folgendes Buch ans Herz zu legen:

Buchempfehlung:                                                                              Kawelovski, Frank (2021): Thermospuren. Wärmeabstrahlungen als Tatortspuren und Hilfsmittel der Polizeiarbeit

Die Aufklärung von Verbrechen ist auf Beweise angewiesen, um die Tat in ihren Abläufen nachvollziehen und den Täter gerichtsfest überführen zu können. Einen maßgeblichen Anteil an der Tataufklärung haben – abhängig vom Delikt – die Tatortspuren. In ihrem Potential bislang unbeachtet geblieben ist die Tatsache, dass Täter und Opfer von Straftaten neben vielen anderen Spuren auch Wärmerückstände am Tatort zurücklassen. Dort, wo ein Mensch handelt, hinterlässt er unmittelbar durch seine Körperwärme, aber auch durch die Bedienung von technischen Geräten Wärmesignaturen. Diese Wärmeabstrahlungen lassen Rückschlüsse auf Ereignisse zu, die sich Minuten oder Stunden zuvor an einem Tatort ereignet haben. Sie können aber auch Auskunft über die Zahl der Personen am Tatort oder ihre Fluchtrichtung geben. Entscheidende Vorteile dieser Spurenart, die hier als Thermospuren bezeichnet werden sollen, sind die Tatsachen, dass sie für Täter weitgehend unvermeidbar sind, anders als andere Spuren Auskunft über den Zeitpunkt ihrer Entstehung geben und mit Wärmebildkameras sehr leicht zu finden und zu sichern sind. Der größte Nachteil, den Thermospuren besitzen, ist ihre schnelle Flüchtigkeit. Während sich Körperwärmespuren je nach Umständen zwischen wenigen Minuten und einer Stunde halten können, lässt sie die Bedienung technischer Geräte über mehrere Stunden, teils über halbe Tage hinweg nachweisen. Der Tatsache der Flüchtigkeit von Thermospuren kann nur durch eine flächendeckende Ausstattung von Polizeikräften mit Wärmebildkameras begegnet werden. Die ersteintreffenden Kräfte an einem Tatort sind am ehesten in der Lage, Thermospuren am Tatort zu sichern. Wärmebildkameras können Polizeibeamten aber nicht nur zur Arbeit mit Tatortspuren, sondern auch zur Entdeckung verborgener oder zur Verfolgung flüchtiger Personen dienen.

Der Verfasser dieses Buches hat über mehrere Monate hinweg ein Forschungsprojekt zur Feststellung und Messung von Thermospuren und der Geschwindigkeit ihres Wärmeverlustes ausgeführt. Die durchgeführten Experimente wurden so gestaltet, dass sie Situationen entsprachen, wie man sie als Ermittler auch an einem Tatort vorfinden kann. Die Ergebnisse dieser Versuchsreihe finden Sie mit umfangreicher Illustration durch Thermobildaufnahmen in diesem Buch. Die Arbeit beschäftigt sich nicht nur mit den durchgeführten Versuchen, sondern führt auch kurz in relevante Aspekte der Wärmelehre ein und beleuchtet Vor- und Nachteile von Thermospuren sowie den Forschungsbedarf, der noch befriedigt werden muss, um die Arbeit mit Thermospuren zu einem erfolgreichen Baustein forensischer Polizeiarbeit zu machen.

 

https://www.hspv.nrw.de/forschung/publicationen/publikation/thermospuren-1

Vortrag: Identifizierung durch Augenzeugen: Schlüssel oder Gefahr für polizeiliche Ermittlungen?

Die Medical School Berlin (MSB) und unser Mitglied Prof. Dr. Lennart May laden am 25.02.2021 von 18.00 - 19.30 Uhr zu folgendem deutschsprachigen, virtuellen Vortrag von Dr. Melanie Sauerland (Maastricht University) ein:

Identifizierung durch Augenzeugen: Schlüssel oder Gefahr für polizeiliche Ermittlungen?


Abstract zum Vortrag:

Gegenüberstellungen können ein nützliches Instrument der Strafjustiz sein, sie können aber auch Justizirrtümer mitverursachen. Fälle von Falschidentifizierungen sind aus ganz Europa und Nordamerika bekannt. Basierend auf der Forschung eines halben Jahrhunderts, sind wir heute dazu in der Lage, verlässliche Empfehlungen zur Durchführung und Beurteilung von Gegenüberstellungen abzugeben. Die Anwendung dieser Erkenntnisse in der Praxis ist entscheidend, will man einen hohen Beweiswert von Gegenüberstellungen gewährleisten. Denn dann – und nur dann – sind Gegenüberstellungen ein nützliches Instrument der Strafjustiz.


Die Teilnahme ist kostenlos und die Anmeldung erfolgt über veranstaltung@medicalschool-berlin.de

 

(Quelle: https://www.medicalschool-berlin.de/campus-life/veranstaltungen/msb-kolloquium/)

Neuer Band der Schriftenreihe der DGfK erschienen!

Der neue Schriftenband der DGfK "Kriminalistik - ein aktueller Themenüberblick" ist erschienen und bietet einen interessanten Überblick über verschiedene Themen rund um die Kriminalistik. Herausgegeben von Heiko Artkämper, Thomas Gundlach und Thomas Straub.
 
Erhältlich ist der 6. Schriftenband beim Boorberg Verlag:

Rothenburger Beiträge - neue Bände erschienen

In der wissenschaftlichen Schriftenreihe der Hochschule der Sächsischen Polizei, den "Rothenburger Beiträgen"  ist aktuell ein dreibändiger Sammelband erschienen bzw. wird noch erscheinen. 

Die Teile tragen folgende Untertitel und sind wie folgt bestellbar:

 

Teil I                      -              Lage, Herausforderungen, Lösungsansätze - Band 104 (ISBN 978-3-938015-83-4)        -             

Teil II                     -              Kriminalität und digitaler Raum, Gefahren für den Rechtsstaat - Band 105 (ISBN 978-3-938015-84-1)        -             

Teil III                   -              Ermittlungen - Band 106 (ISBN 978-3-938015-85-8)   

Verschoben: DGfK - Jahrestagung 2020 auf 2021!

Die 17. Jahrestagung der DGfK findet vom 29. bis 30. Oktober 2020 am Müggelsee (Berlin) statt.

 

Das Thema der diesjährigen Tagung lautet:

 

Vernehmungen - Befragungen - Interviews

 

Auch dieses Jahr haben wir wieder hochkarätige Referenten aus verschiedenen Ländern zu Gast, welche mit uns über verschiedene Perspektiven zu Vernehmungen, Befragungen und Interviews diskutieren wollen.

 

Wie gewohnt findet am Tag zuvor, den 28. Oktober 2020, um 16.00 Uhr unsere Mitgliederversammlung statt, zu der wir Sie ebenfalls herzlichen einladen möchten.

 

Das Tagungsprogramm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier:

Flyer DGfK Jahrestagung 2020.pdf
PDF-Dokument [616.4 KB]
Anmeldeformular DGfK Jahrestagung 2020.d[...]
Microsoft Word-Dokument [77.4 KB]

 

Ausschreibung

Preis der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik

 

Die Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Kriminalistik
als Wissenschaft und praktisches Instrument der Kriminalitätskontrolle zu pflegen und zu
fördern. Aus diesem Grunde wird – wie bereits in den Vorjahren – für das Jahr 2019 ein Preis
ausgelobt, der im Rahmen der Jahrestagung 2020 vergeben wird.


Mit dem Preis sollen herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Kriminalistik gewürdigt
werden. Es können die im Jahr 2018 veröffentlichten oder in diesem Zeitraum entstandenen
und noch nicht veröffentlichten Arbeiten eingereicht werden, die sich mit der Kriminalistik
oder einem ihrer Teilgebiete befassen und die einen Fortschritt für die Kriminalistik in
Wissenschaft und Praxis darstellen. Teilnahmeberechtigt ist jedermann mit Ausnahme der
Mitglieder des Vorstandes der DGfK. Der Preis der DGfK ist dotiert mit


2000,- €


Über die Preisvergabe entscheidet eine Gutachterkommission, die durch den Vorstand der
DGfK eingesetzt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der
29. Februar 2020.


Einsendungen bitte schriftlich und auf Datenträger (CD / DVD) an:
Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik
c/o.Michael Pritzl, Bahnhofstr. 23, 86938 Schondorf


Anfragen per Email richten Sie an: michael.pritzl@kriminalistik.info

 

 

Teilnehmer bei der Durchführung der Expertenumfrage gesucht

Aktuell führt die Steinbeis-Hochschule-Berlin das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt „BEST – Befragungsstandards für Deutschland“ durch und sucht für eine Expertenumfrage Teilnehmer/innen, die über langjährige Berufspraxis in der Durchführung von Investigativen Interviews und Befragungen verfügen. Mit der Umfrage möchten sie herausfinden, auf welche Vorgehensweisen und Praktiken erfahrene Befrager/innen innerhalb Deutschlands zurückgreifen. Hierfür sollen Personen befragt werden, die im unternehmerischen oder behördlichen Bereich seit mehreren Jahren Investigative Interviews und Befragungen durchführen. Die Umfrage erfolgt online, ist anonym und nimmt maximal 30 Minuten Zeit in Anspruch.

Eine Anmeldung zur Umfrageteilnahme ist noch bis Ende März 2020 möglich, unter folgendem Link: https://www.school-grc.de/best_experten

3. Workshop der Arbeitsgruppe „Internetkriminalität“

Zum dritten Mal führt die Arbeitsgemeinschaft „Internetkriminalität“ einen Workshop in Gaimersheim bei Ingolstadt durch. Unter dem Titel „Recherchepraxis im Cyberspace für behördliche und private Ermittler 2.0“ etabliert die AG die Fortbildungsveranstaltung im Angebot der DGfK e. V.

Bei diesem 3. Workshop wurde der Schwerpunkt ausschließlich auf praktische Themen gelegt. Demnach konnten als Referenten gewonnen werden:

Rebecca Zinke und Markus Keller, beide von der Phalanx-IT GmbH. Sie stellen in ihrem Referat die Möglichkeiten der Verknüpfung von sozialwissenschaftlicher Netzwerkanalyse und OSINT vor. Dabei gehen sie der Frage nach, wie aus Freundesbeziehungen oder sozialen Vernetzungen generell Informationen gewonnen werden können und welche relevanten Personen, Gruppierungen, Untergruppen und Schnittpunkte sich aus den erhobenen Daten der sozialen Netzwerken erkennen lassen. An einem Beispiel aus dem rechtsorientierten Kontext zeigt das Referentenduo, wie Vernetzung gruppenübergreifend dargestellt und interpretiert werden können.

Thomas Schmalz, System-Vertrieb Alexander GmbH. Er stellt die Behauptung auf, dass die Auswertung von Arbeitsspeicherinhalten viele Ermittler vor hohe Hürden stellt, da das notwendige IT-Fachwissen ggf. nicht vorhanden ist bzw. die Inhalte mit so genannten Befehlszeilentools kompliziert entschlüsselt werden müssen. Der Referent hat ein Werkzeug entwickelt, welches jeder Ermittler auf seinem Desktop nutzen kann, sofern Zugriff auf das bei der Durchsuchung gesicherte Arbeitsspeicherabbild besteht. Ohne Programmierkenntnisse oder tiefgreifendes IT-Wissen ist es mit dem Werkzeug möglich, neben der Netzwerkstruktur des zu untersuchenden Systems auch eventuelle Schad-prozesse zu identifizieren und sogar die im Arbeitsspeicher verschlüsselten Passwörter zu entschlüsseln, um bspw. an Onlinespeicher oder den Inhalt von Sozialen Netzwerken etc. zu gelangen.

Untersuchungen in unstrukturierten Massendaten lassen sich heute kaum noch von nur einem Sachbearbeiter durchführen. Dahingehend wurden Werkzeuge geschaffen, die es den Ermittlern ermöglichen über Weboberflächen und an verschiedenen Standorten auf den gemeinsamen Beweismittel-Pool zuzugreifen und entsprechen-de Auswertungen in vergleichsweise kurzer Zeit zu er-halten, ohne auf den fachlichen Tiefgang verzichten zu müssen. Sven Malchus von AccessData stellt im Vortrag Online- und Offline-Werkzeuge gegenüber und beleuchtet die Hintergründe der Entwicklung.

Die Nutzung von Geodaten aus Smartphones oder Navigationsgeräten stellt im verstärkten Maß eine Herausforderung für Ermittlungsbehörden und -dienste dar. Im Vortag zeigt Ralf Neureuter, System-Vertrieb Alexander GmbH, wie diese Daten vergleichsweise einfach und schnell mit OpenSource-Werkzeugen auf Karten visualisiert werden können. Dabei handelt es sich um unabhängige Werkzeuge, mit denen die Datenprozessierung nicht via Internet auf Fremdumgebungen, sondern auch offline durchgeführt werden kann. Gezeigt wird auf der Basis von Echtdaten die Erstellung von Bewegungsprofilen von mehreren fiktiven Tatverdächtigen und deren Auswertung nach Maßgabe des Ermittlers.

Der 3. Workshop findet am Dienstag, 25. Juni 2019, im Parkhotel „Heidehof“ in Gaimersheim bei Ingolstadt statt. Beginn ist um 08:45 Uhr.

Programm, Anmeldeformular und Anmeldebedingungen finden Sie hier:

Anmeldeformular 25. Juni 2019.pdf
PDF-Dokument [133.6 KB]

Turkuer Brandprojekt - Dr. Silke Brodbeck

Einen höchst interessanten Artikel unseres Mitgliedes Dr. Silke Brodbeck zu "Flüssiglatexlifting auf unter-schiedlichen Materialien. Über die Spurensicherung nach Brand" veröffentlicht im SIAK-Journal − Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis (4), 10-16 können Sie nun auch unter folgendem Link lesen:

https://www.bmi.gv.at/104/Wissenschaft_und_Forschung/SIAK-Journal/SIAK-Journal-Ausgaben/Jahrgang_2015/files/Brodbeck_4_2015.pdf

"Blutspuren vor der Kamera"

Im ersten Teil der zwei Terra-X-Sendungen "Verräterische Spuren – Die Geschichte der Forensik" geht es unter anderem um Blutspuren.

Die Senungen können Sie unter folgendem Link abrufen:

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/verraeterische-spuren-die-geschichte-der-forensik-was-taeter-entlarvt-100.html

Interaktives Vernehmungstraining mit Dr. Lennart May

Liebe DGFK-Mitglieder,

liebe Interessierte,

Dr. Lennart May führt in Kooperation mit der DGFK ein interaktives Vernehmungstraining (invetra) in Freiburg (31.07.19 bis 02.08.19) und Dresden (12.09.19 bis 14.09.19) durch.

Kursinhalte sind u.a. Vernehmungsaufbau (PEACE-Model), informationsgewinnende Äußerungsarten (Frage- und Aufforderungsarten und deren Effektivität), Gewinnen eines freien Berichts, die taktische Verwendung von Beweisen (SUE-Technique), Einschätzung von Lügen und suggestionsbedingten Falschaussagen, Hypothesentesten im Rahmen der Vernehmung und wahre und falsche Geständnisse.

Weitere Informationen finden Sie unter www.invetra.de.

Lennart May ist aussagepsychologischer Sachverständiger und führt am Institut für Forensische Psychiatrie der Charité Berlin Untersuchungen zu Vernehmungen in Deutschland durch. Im Rahmen seiner Promotion befasste er sich mit der Befragung von V-Personen und Beschuldigten und erhielt hierfür 2018 den Preis der DGFK.

 

Anmeldung invetra_Freiburg 2019.docx
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Anmeldung invetra_Dresden 2019.docx
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Antrag auf Satzungsänderung

Liebe Mitgliederinnen,

liebe Mitglieder,

für die Mitgliederversammlung am 28. November 2018 im Kloster Banz, Bad Staffelstein beantragt unser Schatzmeister einen weiteren Tagesordnungspunkt, hier: Satzungsänderung.

Weitere Informationen und den Link, unter dem Sie den Satzungsänderungsantrag mit den Formulierungen und der Begründung einsehen können, haben Sie heute (07.11.2018) von uns bekommen.

Treffen der Landesvertreter der DGfK

Liebe Landesvertreter, am Tag der Mitgliederversammlung, dem 28.11.2018, wird wieder das Treffen mit den Landesvertretern der DGfK stattfinden. Geplanter Beginn ist 14:00 Uhr im Bildungszentrum Kloster Banz in Bad Staffelstein.

Wir würden uns freuen, Sie alle zu diesem Treffen begrüßen zu dürfen.

Polizeiliche Brandursachenermittlung im Spannungsfeld zwischen Straf- und Zivilrecht - 15.11.2018

"Polizeiliche Brandursachenermittlung im Spannungsfeld zwischen Straf- und Zivilrecht" - ein brisantes Thema, welches von Harald Klingenberg und Sebastian Kuhl diskutiert werden soll.

Dabei werden die Grundlagen der Brandursachenermittlung,  strafrechtliche sowie zivilrechtliche Aspekte, polizeiliche Ermittlungen und ihre Konsequenzen,  Möglichkeiten der Versicherungen zur Aufklärung von Brandfällen, Einbruchsspuren und Werkzeugspurenkunde im Zusammenhang mit Bränden sowie verschiedene Fallbeispiele Themen dieser interessanten Veranstaltung sein.

Wann? 15.11.2018, 9.00-16.00 Uhr

Wo? Köln

weitere Informationen:

 

Was wird eigentlich aus DGfK-Preisträgern?

Wir gratulieren Dr. Jan Volker Schwind zur Erlangung der Doktorwürde!

Dr. Schwind wurde 2014 für seine Masterarbeit "Intensivtäter und Intensivtäterprogramme der Polizei - bezogen auf Gewalttätigkeiten junger männlicher Rechtsbrecher" mit dem Preis der DGfK ausgezeichnet.

Seine Dissertation behandelt das Thema "Sicherheit und Sicherheitsgefühl in der Stadt Bochum 2015/2016" und leistet einen wichtigen Beitrag im Bereich Dunkelfeld- und Sicherheitsforschung.

Wir wünschen Dr. Schwind auch weiterhin viel Erfolg auf seinem Weg.

Was_wird_aus_DGfK-Preisträgern.pdf
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"Kriminaltechnik für Studierende und Praktiker" (Kawelovski)

Frank Kawelovski, Dozent der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in NRW, hat ein Lehrbuch zur Kriminaltechnik fertiggestellt, das jedem Interessierten kostenlos zum Download zur Verfügung steht.
Das Werk "Kriminaltechnik für Studierende und Praktiker" umfasst 299 Seiten und ist mit 107 Abbildungen reich illustriert.

Der Download ist auf seiner Homepage "Polizeigeschichte Infopool" möglich.

Die Homepage befasst sich schwerpunktmäßig mit der nordrhein-westfälischen Polizeigeschichte, ist nun jedoch um eine Unterseite "Kriminalwissenschaften" erweitert worden, auf der nach und nach insbesondere für Studierende ein breites Angebot an kostenlosen Studienmaterialien angeboten werden soll.

2. Workshop der Arbeitsgruppe „Internetkriminalität“

Mit dem 2. Workshop der AG „Internetkriminalität“ findet die Fortbildungsreihe zu den Recherchemöglichkeiten behördlicher und privater Ermittler im world wide web seine Fortsetzung. Auch dieses Mal konnten hochkarätige Referenten gewonnen werden.

Mit Jörg W. Minte, IT-Sachverständigenbüro & Sicherheitsberatung, wird gezeigt, welche Daten sich auf Speichern von Smartphones, Kraftfahrzeugen oder Drohnen finden lassen und wie diese gesichert, extrahiert sowie dekodiert werden. Auch führt er aus, dass diese Daten sich immer mehr zu einer Schlüsselkomponente bei behördlichen und privaten Ermittlungen entwickeln. Zudem legt er dar, was forensisch einwandfreie Bedingungen sind.

Dr. Ralf Zimmermann, ZITiS, stellt die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) vor. Im Weiteren gibt er einen Überblick über die moderne Kryptologie und schafft ein generelles Verständnis für kryptografische Verfahren und gibt einen Einblick in den Umgang mit verschlüsselten Asservaten.

Bereits im vergangenen Jahr präsentierte Jörg Roth, JRC-Training Hannover, Möglichkeiten der methodischen Informationserhebung mit OSINT-Tools. Beim jetzigen Workshop stellt er die „Top Five“ der OSINT-Tools vor und gibt einen Einblick in deren Anwendungspalette. Zudem stellt er Recherchemöglichkeiten nach vielfältigen Informationen über beliebige Facebook-Accounts vor.

Der 2. Workshop findet am Dienstag, 3. Juli 2018, im Parkhotel „Heidehof“ in Gaimersheim bei Ingolstadt statt. Beginn ist um 08:45 Uhr.

Flyer, Anmeldeformular und Anmeldebedingungen finden Sie hier:

Anmeldeformular 03.Juli 2018.pdf
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4. Symposium für Odorologie im Diensthundewesen

Vom 04. bis 06. September 2018 findet das 4. Symposium für Odorologie im Diensthundewesen an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg statt.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Faszinosum Spürhunde - Dem Geruch auf der Spur"

Weiter Infos finden Sie hier:

Veranstaltungshinweis -  "Gesellschaftlicher Dialog Öffentliche Sicherheit - 1. Berliner Kongress für wehrhafte Demokratie“

Der "Gesellschaftliche Dialog Öffentliche Sicherheit - 1. Berliner Kongress für wehrhafte Demokratie“ bietet eine neue Plattform für einen aktuellen und brisanten Diskurs. Kongresspräsident Wolfgang Bosbach, MdB a. D., eröffnet den übergreifenden Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, den Sicherheitsbehörden und der Zivilgesellschaft am 26. Juni 2018 im Humboldt Carré in Berlin.

Während sich am Vormittag der Veranstaltung der Fokus auf die Definition der Problemlagen richtet (Kernfrage „Was?“), dreht sich am Nachmittag alles um deren Lösungsfindung (Kernfrage „Wie?“). Dabei stehen sechs Leitfragen zu den Themen Gefährdung, Verantwortung, Digitalisierung, gesellschaftliche Anerkennung, Erfahrung und Professionalisierung im Mittelpunkt. Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete Lösungsvorschläge für Praktiker und Politik hervorzubringen.

Das Programm sowie weitere Hinweise finden Sie unter:

https://www.wegweiser.de/de/gesellschaftlicher-dialog-oeffentliche-sicherheit-1-berliner-kongress-fuer-wehrhafte-demokratie/programm

Stellenangebot: Referent Security - Investigations

Siemens sucht aktuell einen Referent Security (m/w) - Bereich Investigations.

Zum Aufgabenfeld gehören u.a. der Schutz von Siemens und seinen Mitarbeitern vor Schäden durch Kriminalität, Ermittlungsarbeit, Erarbeitung von Präventionskonzepten sowie Unterstützung bei Beratungen und Schulungen.

Die gesamte Stellenanzeige finden Sie unter:

https://jobsearch.siemens.biz/sfcareer/jobreqcareer?jobId=292796&company=Siemens&username

 

Nachruf Dr. jur. Thomas Hansjakob

In tiefer Trauer teilt der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik e.V. mit, dass unser Mitglied Dr. jur. Thomas Hansjakob am 04. Januar 2018 im Alter von nur 61 Jahren völlig unerwartet aufgrund eines Herzversagens verstorben ist.

 

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Bern und St. Gallen und anschließender Promotion war Dr. jur. Thomas Hansjakob seit 1985 beruflich als Hochschulassistent für Straf- und Strafprozessrecht, als juristischer Mitarbeiter im Rechtsdienst des Baudepartements des Kantons St. Gallens, als kantonaler Untersuchungsrichter und stellvertretender Erster Staatsanwalt sowie nebenamtlich als stellvertretender eidgenössischer Untersuchungsrichter tätig. Seit 2007 war er als Erster Staatsanwalt gesamtverantwortlich für die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen.

Neben Lehrtätigkeiten an den Universitäten St. Gallen und Luzern engagierte er sich in der Anwaltsausbildung.

 

Besondere Verdienste erwarb sich Dr. jur. Thomas Hansjakob als Mitherausgeber des Kommentars zur Schweizerischen Strafprozessordnung sowie zahlreichen weiteren publizistischen Arbeiten. Hier hervorzuheben ist das von Prof. em. Dr. jur. Hans Walder† bereits 1954 begründete und seit der 7. bis aktuell 10. Auflage von Dr. jur. Thomas Hansjakob fortgeführte Standardwerk „Kriminalistisches Denken“. In Anerkennung seiner über den Kanton St. Gallen weit hinausreichenden Verdienste wurde Dr. jur. Thomas Hansjakob 2017 ein Ehrendoktorat der Universität St. Gallen verliehen.

 

Dr. jur. Thomas Hansjakob hat sein umfassendes Erfahrungswissen als kompetenter Referent, Autor und persönlicher Gesprächspartner auch aktiv in das Geschehen unserer Gesellschaft zur Weiterentwicklung der Kriminalistik eingebracht. Mit ihm verliert die Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik e.V. ein sehr geschätztes Mitglied, das sich durch seine fachlichen Leistungen unsere bleibende Anerkennung erworben hat und uns auch wegen der Art und Weise seines persönlichen Auftretens in bester Erinnerung bleiben wird.

 

Im Namen der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik e.V. wünschen wir der Familie des Verstorbenen viel Kraft und Zuversicht.

Preis der DGfK

Die Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Kriminalistik als Wissenschaft und praktisches Instrument der Kriminalitätskontrolle zu pflegen und zu fördern. Wie bereits in den Vorjahren wird auch für das Jahr 2017 ein Preis ausgelobt. Die Preisverleihung findet am 29.11.2018 im Rahmen der DGfK–Jahrestagung 2018 statt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik "Preis der DGfK"

AG Mantrailing

Am 05. Mai 2017 fand das zweite Arbeitstreffen der AG Mantrailing statt. Die Ziele und Bearbeitungsschwerpunkte der AG wurden erläutert und die bisher vorhandenen wissenschaftlichen Grundlagen des Mantrailing kritisch diskutiert.

 

Für den Herbst 2017 plant die AG Mantrailing einen Workshop zu bisher erreichten Ergebnissen und den selbstgesetzten Arbeitspaketen.

Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

 

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Bericht der AG:

Bericht AG Mantrailing
Der Bericht der AG Mantrailing zum 2. Arbeitstreffen am 05. Mai 2017.
2017-05-19_Mantrailng-Bericht-Homepage.p[...]
PDF-Dokument [28.0 KB]

Fragebogen Hundeführer

Praktisch scheinen bei Hunden, die Gerüche, auf die sie konditioniert werden können, schier unbegrenzt. Bei diesem Thema treffen Naturwissenschaft, Kriminalistik und Jurisprudenz in interessanter Weise aufeinander.

Der Einsatz von Spürhunden wird in immer größerem Maße auch im Strafverfahren praktiziert.

Wie die spannende Anwendung der Suchhunde in der Praxis funktionieren kann und welche kriminalistische Möglichkeiten und Grenzen es gibt, möchten wir anhand unseres Fragenbogens herausfinden.

Wir würden uns sehr über Ihren Beitrag freuen und bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung.

10 Fragen - Hundeführer
10_Fragen_Hundefuehrer_online.pdf
PDF-Dokument [933.3 KB]

Akkreditierung des Masterstudienganges "Kriminalistik"

Wir freuen uns, dass das Akkreditierungsverfahren des Masterstudienganges "Kriminalistik" nun erfolgreich beendet worden ist.

Seit 2012 wird der Studiengang an der Steinbeis-Hochschule Berlin jährlich angeboten. Im Rahmen dieses Studiums werden u.a. Veranstaltungen zu Vernehmungstechnik und Spurenkunde, Kriminaltaktik und -strategie aber auch Strafrecht, IT-Forensik oder Cybercrime sowie zu vielen anderen interessanten und wichtigen Themen angeboten.

"Liebe Kriminalistik-Interessenten,

erstmals in Deutschland wurde nun die Akkreditierung für den Masterstudiengang Kriminalistik erteilt - und Sie können noch dabei sein. Seit 2012 bieten wir den Master Kriminalistik

http://www.school-cifos.de/studium/master-kriminalistik.html

Seien Sie dabei, der 4. Jahrgang ist im März gerade gestartet, Sie können noch kurzfristig einsteigen! Schnell sein lohnt sich!
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.
Mit freundlichem Gruß
Ihre Studienbetreuung

Steinbeis-Hochschule Berlin
School of Criminal Investigation and Forensic Science | Institut für Kriminalistik"

Pressemitteilung der Steinbeis-Hochschule Berlin zur Akkreditierung des Masterstudiengangs "Kriminalistik"
PM_Steinbeis-Hochschule Berlin_Deutschla[...]
PDF-Dokument [442.4 KB]

Information an alle Mitglieder

Der aktuelle Band der DGfK-Schriftenreihe "Kriminalitätsbekämpfung - ein Blick in die Zukunft" wurde nun an alle Mitglieder (die ihn nicht bereits auf der vergangenen Jahrestagung erhalten haben) verschickt.

DGfK-Mitglieder, welche diesen Tagungsband bislang nicht erhalten haben, melden sich bitte bei Herrn Gerl unter: geschaeftsstelle@kriminalistik.info

DGfK - Schriftenreihe

Über uns

Lernen Sie uns näher kennen. Hier erfahren Sie mehr über uns und warum auch Sie ein DGfK-Mitglied werden sollten.

 

Kriminalistik

Gerne informieren wir Sie hier über unsere Arbeit im Bereich Kriminalistik und informieren Sie über unsere Jahrestagungen und Veranstaltungen.

Kontakt

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Geschäftsstelle

 

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